„Die Schwätzer“ wieder nicht zu schlagen
von MöhneReport
Der König macht auf dickes Holz
„Wikingerschach ist deshalb ganz nett, weil man nach zwei Minuten ungefähr verstanden hat, wie es funktioniert – und nach zehn Minuten trotzdem anfängt, über Wurftechnik, Taktik und angeblich völlig unmögliche Treffer zu diskutieren“, so hat es mir ein Kenner mal beschrieben: Das normale Spielfeld ist fünf Meter breit, acht Meter lang, man kann sich aber auch auf leicht andere Maße einigen. Wiese ist ideal, und mit dem Sportplatz haben die Delecker eine ideale Fläche. An den kurzen Seiten des Spielfelds stehen je fünf Holzklötze – die Kubbs. In der Mitte macht der König auf dickes Holz – er ist ja auch der größte Klotz auf dem Feld. Umwerfen darf ihn nur die Mannschaft, die alle anderen Kubbs der Gegner vorher mit Wurfhölzern aus dem Spiel gepfeffert hat – einfach ist das nicht, und alle Einzelheiten sind damit immer noch nicht erzählt. Wer den König umholzt, bevor die anderen Kubbs gefallen sind, bekommt wenig Beifall von der eigenen Mannschaft, denn die verliert durch diesen Frevel sofort…
12 Teams mit je mindestens drei Spielern am Start
Zum sechsten Mal haben die Delecker mit ihrem Freizeit- und Breitensport-Verein (FSV) am Samstag, 5. September, ein Turnier aufgezogen. „Ab 14.30 Uhr kämpften 12 Teams mit jeweils mindestens 3 Spielern um den 1. Platz“, schreibt Lars Hagenberg und legt ein Erinnerungsfoto mit allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen dazu. Hagenberg: „Gespielt wurde auf dem Bolzplatz Delecke auf vier extra abgesteckten Spielfeldern Zum zweiten Mal in Folge siegte das Team ,die Schwätzer’, bestehend aus Christian, Benedikt und Robert Dietz. Insgesamt waren 65 bis 70 Personen vor Ort. Nach der Preisverleihung für die ersten drei Platzierungen gab es dieses Jahr ein warmes Buffet. So waren alle Anwesenden für den geselligen Ausklang des Turniers bestens vorbereitet…“